Vita

1975 geboren in Portugal, Santa Marinha. Mein namensgebender Ort ist Brito, ein Ort in der Nähe der Stadt Guimarães, Portugal.
Ausgebildeter Schreiner, Möbeldesigner, 3D-CAD.

Ende der Neunzigerjahre verließ ich Portugal mit Aufenthalten in Frankreich (Paris) und Italien (Sizilien), bevor ich nach Deutschland kam. Seither lebe und arbeite ich am Starnberger See.

2020 „Sommerakademie Lüpertz – Freie Malerei“ bei Prof. Markus Lüpertz
Akademie der Bildenden Künste, Kolbermoor

Freie Malerei und Aktzeichnen bei Werner Maier
Freischaffender Künstler und Dozent im Bereich Malerei und Grafik

Mitglied im KULTURVEREIN BERG e.V. und im Kunstverein Die ROSENINSEL e.V.

sculpture network   Mitglieder

sculpture-network.org/…37234/PaulodeBrito

Einzelausstellungen:
2018 „Diesseits von Eden“ zusammen mit Maria Rosina Lamp, Temporärer Kunstsalon, Starnberg
2018 „Mit offenen Augen“, Kunstkabinett Starnberg

Gruppenausstellungen:

2020 Blaues Haus-Diessen  AM Ammersee
Unter dem Titel ’springen‘ findet die zweite ,biennale blau‘
vom 20.09 bis zum 04.10.2020
im Blauen Haus in Dießen am Ammersee statt.

2020 Große Kunstausstellung
In der Galerie im Ganserhaus, im Rathaus
und im Heimatmuseum der Stadt Wasserburg

2020 Schäfer-Kunstpreis in Schwabmünchen
2020 „Reflexionen“, Kloster Benediktbeuern
2019/2020 „Licht des Glaubens“, 30 Jahre Künstler für Senioren
Ausstellung im BRK Schloß Garatshausen
2020 Privatausstellung: Kunst im Hasenbau in Gräfelfing
2019 Privatausstellung: 10 Jahre Kunst im Hasenbau in Gräfelfing
seit 2017 regelmäßige Teilnahme an der Jahresausstellung des Kunstvereines DIE ROSENINSEL e.V.
seit 2017 regelmäßige Teilnahme an der Jahresausstellung des Kulturvereines Berg e.V.
2017 Freiluft-Ausstellung an der Isar, Kunstverein Tölzer Land e.V.

Auszeichnungen:
2017 Publikumspreis bei der Jahresausstellung des Kunstvereines DIE ROSENINSEL e.V., 2. Preis

Publikationen:

AK68 Grosse Kunst Ausstellung, Wasserburg am Inn 2020
30 Jahre Künstler für Senioren. 2019
Kunst im Hasenbau. 2019

https://www.merkur.de/lokales/starnberg/feldafing-ort28672/feldafing-bayern-sehenswertes-passend-zum-advent-13267255.html

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/jubilaeum-in-garatshausen-heiligenschein-aus-kabeln-und-pferdehaar-1.4799949

Über meine Arbeit

Kunst und Malerei erweckte schon in jungen Jahren mein Interesse und meine Aufmerksamkeit. Seit 1994 beschäftige ich mich intensiv mit der Malerei mit Schwerpunkt auf Ölmalerei und Acrylmalerei. Dabei lernte ich unter anderem Newtons Farbenlehre kennen und versuchte, seine Erkenntnisse und Philosophie mit eigenen Methoden zu verstehen. Kunst ist für mich in erster Linie ein Bedürfnis, aus der kreativen Substanz heraus etwas zu schaffen, wonach meine Seele verlangt. Nicht nur die Schwarz – Weiß Kompositionen erlangen meine Aufmerksamkeit, sondern alle Farben tragen in sich das Licht, das ich immer wieder aufs Neue zu entdecken versuche.

In Paulo de Britos Kunst stehen Werke im Mittelpunkt, die mit Alltagsmaterialien im Sinne der Arte Povera-Bewegung gefertigt wurden. Denn Paulo de Brito haucht Dingen und Materialien gerne neues Leben ein, die sonst im Müll landen. Aus ihrer funktionalen Daseinsberechtigung befreit, beginnen die ungewöhnlichen Kunstmaterialien zu sprechen. Er spielt nicht mit dem Wiedererkennungswert, sondern schafft Arbeiten, welche die Gefühlsebene ansprechen und seine eigenen Lebenserfahrungen widerspiegeln.
In seinen Assemblagen wird auch die zerstörerische Kraft des Feuers, dem kein Material widerstehen kann, nachfühlbar: in den verbogenen Metallteilen, den verkohlten Holzstücken, den geschmolzenen Steinen wie bei Serra da Estrela (2018). In seinen Werken huldigt de Brito dieser doppelten Natur der Naturkräfte zwischen Vergehen und Werden, in dem eins das andere bedingt und hervorbringt.
Der sechsteiligen, schwarz-weißen Drippingserie „Blanc de Blancs“ hat de Brito einen besonderen Schwerpunkt verliehen. Wie stumme Wächter stehen die Bilder da. In ihrer Größe erinnern sie an lebensgroße Figuren, die durch die individuellen Strukturen des Farbauftrages eine eigene Persönlichkeit erhalten. (Vivien Rathjen M.A.)